Da sitzt du
mal wieder, atmend, lebend, und fragst dich: „Wofür eigentlich?“. Wozu
der ganze Scheiß hier überhaupt? Wofür die ganzen Schmerzen, die
Enttäuschungen, die Verpflichtungen, die Quälereien, die Verzweiflung, die
schlimmen Dinge, die jeden Tag auf der Welt passieren. Und warum werden jeden
verdammten Tag undschuldige Kinder und Frauen vergewaltigt, Menschen
ausgeraubt, überfallen, heimatlos, gequält, getötet, geschlagen, verschleppt
und psychisch und physisch einfach schrecklich behandelt? Wer wollte diese
Scheiße hier? Wer ist dafür verantwortlich, dass das alles passiert? Es war
doch nicht Gottes Absicht, so etwas schreckliches zu schaffen. So einen Platz
des Grauens. Natürlich gibt es auch die Kehrseite. Aber warum nicht nur die?
Damit wir wissen, was wir an den schönen Dingen im Leben haben? Das ist zwar
auch richtig, aber das muss nicht in diesem schrecklichen Maße stattfinden.
Aber anstatt wie so viele andere Menschen es sich leicht zu machen und zu
sagen, dass Gott schuld ist oder gar dass er nicht existiert sollte man sich
lieber fragen, was wir, die Menschheit, für eine Schuld trägt. Natürlich können
wir nichts für Naturkatastrophen oder andere Sachen, die wir nicht beeinflussen
können. Doch was ist mit den anderen Dingen? Es ist nicht immer unsere Schuld,
wenn wir jemanden verletzen. Aber auch nicht die Schuld von Gott, dem
Verletzten oder sonst jemandem. Wenn wir beispielsweise die Beziehung zu
unserem Partner beenden und dieser nichts schlimmes getan hat, sondern man sich
einfach „entliebt“ hat, dann kann niemand etwas dafür. Wir suchen immer einen
Schuldigen. Immer einen, den man beschimpfen kann, auf den man sauer sein kann
oder von dem man enttäuscht sein kann. Aber es gibt nun mal nicht immer einen
Schuldigen. Es gibt Dinge, wo niemand die Schuld trägt. Sie passieren einfach,
man ist machtlos. Jeder ist machtlos. So spielt das Leben. Wir müssen aufhören,
einen Schuldigen zu suchen und alle für Sachen verantwortlich zu machen, für
die sie nichts können. Allerdings können wir auch für viele Dinge etwas. Man
sollte genauer nachdenken, bevor man etwas tut. Jeder macht Fehler, und das
auch nicht ohne Grund. Man kann und sollte nicht alle vermeiden, man lernt
etwas aus ihnen. Aber bevor man sich alles kaputt macht und unglücklich wird,
sollte man auf jeden Fall auf sein Herz hören, denn es kennt die richtige
Entscheidung. Natürlich müssen wir auch mal etwas unüberlegtes im Leben tun.
Einfach ein Mal im Leben unvernünftig sein, aus dem Moment heraus entscheiden.
Aber das sollten dann Sachen sein, wie zum Beispiel spontane Ausflüge mit
Freunden. Nichts, was weh tun könnte. Letztendlich leben wir auch nicht für die
schlechten Dinge im Leben, das ist klar, aber sie gehören nun mal dazu, da kann
niemand etwas für. Es ist so. Wir leben auch nicht für Facebook-Likes, Reichtum
oder Doktortitel. Wir leben für das, für das wir leben wollen. Für das was uns
wichtig ist, und was wir lieben. Für die Menschen, Tiere, Dinge oder Hobbies,
ohne die wir uns das Leben nicht mehr vorstellen können. Alle sagen immer, „Du musst für das und das leben, und das und
das ist wirklich wichtig im Leben. So musst du sein!“ Aber das muss jeder
Mensch für sich selbst entscheiden. Es gibt kein Patentrezept für alle Menschen
der Welt. Man kann es nicht verallgemeinern. Jeder von uns muss selbst
entscheiden, was für ihn die lebenswerten Dinge sind. Und man ist so, wie man
ist. Man kann an sich arbeiten, hauptsächlich äußerlich, aber innerlich bleibt
man immer der gleiche Mensch. Auch wenn man sich verstellt oder „ändert“ , im
Grunde seines Herzen ist man immer und wirklich immer der gleiche Mensch. Und
das ist auch gut so, denn es ist nicht umsonst jeder Mensch anders und
individuell in sich. Wir müssen uns Gedanken um die Sachen machen, die uns
wichtig sind. Nicht über Dinge, die uns egal sind. Nicht so viel nachdenken,
das würde der Menschheit sicher gut tun. Ich denke auch viel zu viel nach. Es
ist schwer sich nur auf die Sachen zu konzentrieren, die einem persönlich
wichtig sind. Aber vielleicht schaffen wir das irgendwann. Mit diesem Text will
ich euch nicht vorschreiben, wie ihr sein sollt. Das möchte ich niemals. Ich
möchte euch nur an meinen Gedanken teilhaben lassen. Ich möchte, dass ihr hier
drüber nachdenkt. Wer weiß, vielleicht hilft es euch. Vielleicht wird ab morgen
etwas anders. Vielleicht sollten wir weniger überlegen, wie wir sein sollen und
mehr so sein, wie wir sind.Sonntag, 27. Januar 2013
Sinn des Lebens
Da sitzt du
mal wieder, atmend, lebend, und fragst dich: „Wofür eigentlich?“. Wozu
der ganze Scheiß hier überhaupt? Wofür die ganzen Schmerzen, die
Enttäuschungen, die Verpflichtungen, die Quälereien, die Verzweiflung, die
schlimmen Dinge, die jeden Tag auf der Welt passieren. Und warum werden jeden
verdammten Tag undschuldige Kinder und Frauen vergewaltigt, Menschen
ausgeraubt, überfallen, heimatlos, gequält, getötet, geschlagen, verschleppt
und psychisch und physisch einfach schrecklich behandelt? Wer wollte diese
Scheiße hier? Wer ist dafür verantwortlich, dass das alles passiert? Es war
doch nicht Gottes Absicht, so etwas schreckliches zu schaffen. So einen Platz
des Grauens. Natürlich gibt es auch die Kehrseite. Aber warum nicht nur die?
Damit wir wissen, was wir an den schönen Dingen im Leben haben? Das ist zwar
auch richtig, aber das muss nicht in diesem schrecklichen Maße stattfinden.
Aber anstatt wie so viele andere Menschen es sich leicht zu machen und zu
sagen, dass Gott schuld ist oder gar dass er nicht existiert sollte man sich
lieber fragen, was wir, die Menschheit, für eine Schuld trägt. Natürlich können
wir nichts für Naturkatastrophen oder andere Sachen, die wir nicht beeinflussen
können. Doch was ist mit den anderen Dingen? Es ist nicht immer unsere Schuld,
wenn wir jemanden verletzen. Aber auch nicht die Schuld von Gott, dem
Verletzten oder sonst jemandem. Wenn wir beispielsweise die Beziehung zu
unserem Partner beenden und dieser nichts schlimmes getan hat, sondern man sich
einfach „entliebt“ hat, dann kann niemand etwas dafür. Wir suchen immer einen
Schuldigen. Immer einen, den man beschimpfen kann, auf den man sauer sein kann
oder von dem man enttäuscht sein kann. Aber es gibt nun mal nicht immer einen
Schuldigen. Es gibt Dinge, wo niemand die Schuld trägt. Sie passieren einfach,
man ist machtlos. Jeder ist machtlos. So spielt das Leben. Wir müssen aufhören,
einen Schuldigen zu suchen und alle für Sachen verantwortlich zu machen, für
die sie nichts können. Allerdings können wir auch für viele Dinge etwas. Man
sollte genauer nachdenken, bevor man etwas tut. Jeder macht Fehler, und das
auch nicht ohne Grund. Man kann und sollte nicht alle vermeiden, man lernt
etwas aus ihnen. Aber bevor man sich alles kaputt macht und unglücklich wird,
sollte man auf jeden Fall auf sein Herz hören, denn es kennt die richtige
Entscheidung. Natürlich müssen wir auch mal etwas unüberlegtes im Leben tun.
Einfach ein Mal im Leben unvernünftig sein, aus dem Moment heraus entscheiden.
Aber das sollten dann Sachen sein, wie zum Beispiel spontane Ausflüge mit
Freunden. Nichts, was weh tun könnte. Letztendlich leben wir auch nicht für die
schlechten Dinge im Leben, das ist klar, aber sie gehören nun mal dazu, da kann
niemand etwas für. Es ist so. Wir leben auch nicht für Facebook-Likes, Reichtum
oder Doktortitel. Wir leben für das, für das wir leben wollen. Für das was uns
wichtig ist, und was wir lieben. Für die Menschen, Tiere, Dinge oder Hobbies,
ohne die wir uns das Leben nicht mehr vorstellen können. Alle sagen immer, „Du musst für das und das leben, und das und
das ist wirklich wichtig im Leben. So musst du sein!“ Aber das muss jeder
Mensch für sich selbst entscheiden. Es gibt kein Patentrezept für alle Menschen
der Welt. Man kann es nicht verallgemeinern. Jeder von uns muss selbst
entscheiden, was für ihn die lebenswerten Dinge sind. Und man ist so, wie man
ist. Man kann an sich arbeiten, hauptsächlich äußerlich, aber innerlich bleibt
man immer der gleiche Mensch. Auch wenn man sich verstellt oder „ändert“ , im
Grunde seines Herzen ist man immer und wirklich immer der gleiche Mensch. Und
das ist auch gut so, denn es ist nicht umsonst jeder Mensch anders und
individuell in sich. Wir müssen uns Gedanken um die Sachen machen, die uns
wichtig sind. Nicht über Dinge, die uns egal sind. Nicht so viel nachdenken,
das würde der Menschheit sicher gut tun. Ich denke auch viel zu viel nach. Es
ist schwer sich nur auf die Sachen zu konzentrieren, die einem persönlich
wichtig sind. Aber vielleicht schaffen wir das irgendwann. Mit diesem Text will
ich euch nicht vorschreiben, wie ihr sein sollt. Das möchte ich niemals. Ich
möchte euch nur an meinen Gedanken teilhaben lassen. Ich möchte, dass ihr hier
drüber nachdenkt. Wer weiß, vielleicht hilft es euch. Vielleicht wird ab morgen
etwas anders. Vielleicht sollten wir weniger überlegen, wie wir sein sollen und
mehr so sein, wie wir sind.
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