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Sonntag, 21. September 2014

schmerz ist endlos


und immer noch tut es so weh dich zu sehen
zu wissen, dass du nicht mein bist
zu wissen, dass du nie wieder mein sein wirst
zu wissen, dass du sie willst und nicht mich
das macht so kaputt

--

wütend nimmt sie mir meinen zimmerschlüssel weg
sie schreit mich an
ich frage sie warum
sie sagt nur, weil sie es nicht möchte
sie vertraut mir nicht
sie glaubt, dass ich mir was antue
vielleicht hat sie recht
aber sie kann es eh nicht verhindern


Donnerstag, 11. September 2014

vergangenheit

wenn man sich alte bilder anguckt, trauert man immer der vergangenheit nach, da wir nur die schönen und glücklichen momente unseres lebens für immer festhalten. das lässt einen oft sehr nachdenklich werden, da man glaubt die idealvorstellung seines lebens in der vergangenheit verloren zu haben, doch in wahrheit existierte sie nie. wenn wir uns in zwei jahren die bilder von heute angucken werden wir auch glauben, dass da alles besser war und dass wir viel glücklicher waren. doch im endeffekt, wenn wir mal ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir, dass das alles lüge und einbildung. in wahrheit waren wir nie richtig glücklich, hatten immer unsere höhen und tiefen.
höchste höhen, tiefste tiefen - standardkrisen.
zwei dinge kann ich dennoch nicht leugnen:

1. ich war früher viel dünner
2. dieses eine jahr in meiner vergangenheit war definitiv das schönste meines lebens

was ist nur aus mir geworden?


Montag, 1. September 2014

wie lange noch?


es ist noch nicht vorbei.
wieder nicht.
1 jahr, 3 monate.
die schlimmste zeit meines lebens.
ich will nicht mehr und ich kann auch nicht mehr.
ich dachte, wenn ich allen sage, dass es vorbei ist, dann wäre es auch vorbei.
aber das ist es nicht. noch lange nicht.
auch schweigen löscht es nicht aus meiner seele,
diesen unglaublichen schmerz, die erinnerungen, die gefühle.
ich kann nicht darüber reden.
ich kann über gar nichts reden was ich fühle.
mamas fragen jedes mal aus dem weg gehen, abblocken.
wie lange halte ich das noch aus?



ich kann das nicht

meine mama führt protokoll über mich. ja, ihr habt richtig gelesen.
hab neulich im wohnzimmer ihren block auf dem tisch liegen sehen, habe kurz draufgeguckt und meinen namen entdeckt. sie hat meine stimmungen aufgeschrieben und was ich dabei grade gemacht habe oder woher ich kam. 

N: "mama was ist das?!"
M: "das ist.. nichts. du solltest das eigentlich gar nicht sehen. ich habe mir aufgeschrieben wie du gelaunt bist und was du machst um herauszufinden was du hast und wie ich dir irgendwie helfen kann."

du kannst mir nicht helfen.

M: "ich merke doch, dass es dir schlecht geht. und zwar aus dem gleichen grund, aus dem es dir schon über ein jahr schlecht geht. ich habe schon wieder das gefühl, dass ich gar nicht mehr an dich rankomme N, dass du dich total vor mir verschließt."

ich kann das nicht mama.